reiners ludwig
1 - 25 di 125 Sätzes reiners ludwig
Liebe Mari, ich bin so froh', daß ich keine Rede nicht halten brauch', sondern das Maul.
Ludwig Thoma
Das Zitat, vor allem das geflügelte Wort, hat noch andere Aufgaben: Es kann als eine Art geistiger Kurzschrift dienen.
Reiners, Ludwig
Der Eigensinn einer Frau ist auf eine ganz wunderliche Art befestigt. Der Graben ist hinter dem Wall. Hat man die steilsten Einwendungen erstiegen und glaubt, jetzt wäre alles geschehen, entdeckt man erst, daß das Schwerste noch zu tun sei.
Ludwig Börne
Der Geist des Mannes ist sonnenlichter Tag. Der Geist des Weibes gleicht mondheller Nacht, und der trübste Tag ist heller als die hellste Nacht. Aber der Tag verdunkelt die Sterne und macht das Leben irdisch, und die Nacht ruft alle Welten hervor und macht das Leben himmlisch. Der Tag bringt Glut und Dürre und Haß. Die Nacht aber bringt Milde, Tau und Liebe.
Ludwig Börne
Selten merkt eine Epoche, welchen Fortschritt sie nicht gemacht hat.
Ludwig Marcuse
"Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" - Kommentar: sagen sie, und leben vom Brot und von dieser Warnung.
Ludwig Marcuse
Alle Narrheit erschöpfen - so gelangt man zum Boden der Weisheit.
Ludwig Börne
Auf zweierlei sollte man sich nie verlassen: Wenn man Böses tut, dass es verborgen bleibt; wenn man Gutes tut, dass es bemerkt wird.
Ludwig Fulda
Bei Weibern ist die Liebe so oft eine Tochter als die Mutter der Eifersucht.
Ludwig Börne
Besser ein anregender Pornograph als ein mausetoter Klassiker.
Ludwig Marcuse
Das Geheimnis der Macht besteht darin, zu wissen, daß andere noch feiger sind als wir.
Ludwig Börne
Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.
Friedrich Ludwig Jahn
Das größte häusliche Unglück, das einem Mann begegnen kann, ist, wenn seine Frau einmal gegen ihn Recht hat, nachdem er es ihr abgestritten. Dieses einzige kleine Recht dient ihr wie ein Fläschchen Rosenöl; damit macht sie zwanzig Jahre all ihr Geräte und Gerede wohlriechend.
Ludwig Börne
Das Schicksal macht nie einen König matt, ehe es ihm Schach geboten hat.
Ludwig Börne
Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen.
Ludwig Börne
Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss wird selbst das Glück zum Überdruss.
Ludwig Bechstein
Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.
Ludwig Feuerbach
Der Ehrgeiz ist für die Seele, was der Hunger für den Leib ist.
Ludwig Börne
Der Glaube an das Gedruckte ist seit Gutenberg einer der mächtigsten Aberglauben dieser Welt.
Ludwig Marcuse