Max Frisch

Gefunden vor 19 Sätzes Max Frisch

Eifersucht ist Angst vor dem Vergleich.

Max Frisch

Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen längst übereinstimmen.

Max Frisch

Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!

Max Frisch

Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei.

Max Frisch

Geist ist die Voraussetzung der Langeweile.

Max Frisch

Die Meisten verwechseln Dabeisein mit Erleben.

Max Frisch

Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfaltet uns nur.

Max Frisch

Frau: ein Mensch, bevor man sie liebt, manchmal auch nachher; sobald man sie liebt, ist sie ein Wunder.

Max Frisch

Es sind immer die Moralisten, die das meiste Unheil anrichten.

Max Frisch

Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

Max Frisch

Du sollst dir kein Bildnis machen.

Max Frisch

Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen nicht mehr in der Lage sind, zu definieren, was Kultur ist.

Max Frisch

Es sind die kleinen Rechthabereien, die eine große Liebe zermürben.

Max Frisch

Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich ersparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.

Max Frisch

Muße und Wohlleben sind unerlässliche Voraussetzungen aller Kultur.

Max Frisch

Jeder Mann hat etwas Höheres als das Weib, wenn er wieder nüchtern ist.

Max Frisch

Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.

Max Frisch

Unsere Meinung, dass wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns.

Max Frisch

Warum reisen wir? Auch dies, damit wir Menschen begegnen, die nicht meinen, dass sie uns kennen ein für allemal; damit wir noch einmal erfahren, was uns in diesem Leben möglich sei - Es ist ohnehin schon wenig genug.

Max Frisch