Johann Wolfgang von Goethe

76 - 100 di 277 Sätzes Johann Wolfgang von Goethe

Der Aberglaube ist die Poesie des Lebens.

Johann Wolfgang von Goethe

Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.

Johann Wolfgang von Goethe

Benutze redlich deine Zeit! - Willst was begreifen,

such's nicht weit.

Johann Wolfgang von Goethe

Da mir alle Tugenden fehlen, werde ich mich auf die Talente legen. Aus dem Kopf kann was werden.

Johann Wolfgang von Goethe

Und mir ist's wie dem Kätzlein schmächtig.

Johann Wolfgang von Goethe

Getretener Quark wird breit - nicht stark.

Johann Wolfgang von Goethe

Dieser ist mir Freund, der mit mir Strebendem wandelt.

Lädt er zum Sitzen mich ein, stehl ich für heute mich weg.

Johann Wolfgang von Goethe

Möge das Studium der griechischen und römischen Literatur immerfort die Basis der höhern Bildung bleiben!

Johann Wolfgang von Goethe

Wer Proportion (das Meßbare) von der Antike nehmen muß, sollte uns nicht gehässig sein, weil wir das Unmeßbare von der Antike nehmen wollen.

Johann Wolfgang von Goethe

Lobt man mich, weil ich was Dummes gemacht,

dann mir das Herz im Leibe lacht;

schilt man mich, weil ich was Gutes getan,

so nehm ich's ganz gemächlich an.

Schlägt mich ein Mächtiger, daß es schmerzt,

so tu ich, als hätt er nur gescherzt,

doch ist es einer von meinesgleichen,

den weiß ich wacker durchzustreichen.

Hebt mich das Glück, so bin ich froh

und sing in dulci Jubilo;

senkt sich das Rad und quetscht mich nieder,

so denkt ich: Nun, es hebt sich wieder!

Johann Wolfgang von Goethe

Wer Tiere quält,

ist unbeseelt

und Gottes guter Geist ihm fehlt,

mag noch so vornehm drein er schaun,

man sollte niemals ihm vertraun.

Johann Wolfgang von Goethe

Die Gegenwart weiß nichts von sich,

der Abschied fühlt sich mit Entsetzen,

entfernen zieht dich hinter dich,

Abwesenheit allein versteht zu schätzen.

Johann Wolfgang von Goethe

Man soll sich vor einem Talente hüten, das man in Vollkommenheit auszuüben nicht Hoffnung hat. Man mag es darin so weit bringen, als man will, so wird man doch immer zuletzt, wenn uns einmal das Verdienst des Meisters klar wird, den Verlust von Zeit und Kräften, die man auf eine solche Pfuscherei gewendet hat, schmerzlich bedauern.

Johann Wolfgang von Goethe

Das Genie mit Großsinn sucht seinem Jahrhundert vorzueilen; das Talent aus Eigensinn möchte es oft zurückhalten.

Johann Wolfgang von Goethe

Eigentlich ergreift der Aberglaube nur falsche Mittel, um ein wahres Bedürfnis zu befriedigen.

Johann Wolfgang von Goethe

Alle Stunden verwunden, die letzte tötet.

Johann Wolfgang von Goethe

Da ich noch ein Kind war, hört ich stets,

der Jugend Führer sei das Alter; beiden sei,

nur wenn sie als Verbundne wandeln, Glück

beschert.

Johann Wolfgang von Goethe

Der für dichterische und bildnerische Schöpfungen empfängliche Geist fühlt sich dem Altertum gegenüber in den anmutigst-ideellen Naturzustand versetzt, und noch auf den heutigen Tag haben die Homerischen Gesänge die Kraft, uns wenigstens für Augenblicke von der furchtbaren Last zu befreien, welche die Überlieferung von mehreren tausend Jahren auf uns gewälzt hat.

Johann Wolfgang von Goethe

Dich zu verjüngen, gibt's auch ein natürlich Mittel.

Johann Wolfgang von Goethe

Prächtig habt ihr gebaut. Du lieber Himmel! Wie treibt man,

nun er so königlich er wohnet, den Irrtum heraus?

Johann Wolfgang von Goethe

Ein Deutscher braucht nicht alt zu werden, und er findet sich von Schülern verlassen; es wachsen ihm keine Geistesgenossen nach. Jeder, der sich fühlt, fängt von vorn an.

Johann Wolfgang von Goethe

Jeder Mensch findet sich von den frühesten Momenten seines Lebens an, erst unbewußt, dann halb, endlich ganz bewußt, immerfort bedingt.

Johann Wolfgang von Goethe

Man erträgt die Unbequemen lieber, als man die

Unbedeutenden duldet.

Johann Wolfgang von Goethe

Eine gewisse feierliche Grazie bei gewöhnlichen Dingen, eine Art von leichtsinniger Zierlichkeit bei ernsthaften und wichtigen kleidet ihn wohl, weil er sehen läßt, daß er überall im Gleichgewicht steht.

Johann Wolfgang von Goethe

Wer ist der glücklichste Mensch? Der fremdes Verdienst zu empfinden

weiß und am fremden Genuß sich wie am eignen zu freun.

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