herder johann gottfried von

1 - 25 di 410 Sätzes herder johann gottfried von

Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist.

Johann Gottfried Herder

Die Kultur Europas kann nur eine Kultur des Menschen sein.

Herder, Johann Gottfried von

Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.

Johann Gottfried von Herder

Eher schätzet man das Gute nicht, als bis man es verloren.

Herder, Johann Gottfried von

Laß dich doch, oh Mensch, vom Worte des Fachphilosophen nicht irren!

Herder, Johann Gottfried von

Sprichwörter sind der Spiegel der Denkart einer Nation.

Johann Gottfried Herder

Weder Krieger noch Mönche nähren ein Land.

Johann Gottfried Herder

Wie oft hängt der Menschen Wahn an einem Wortschwall! Und wie vieles hängt nicht bei Glück und Unglück am Wahn der Menschen!

Herder, Johann Gottfried von

Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort.

Gottfried Benn

Schreibe nur, wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Brief schreiben.

Johann Wolfgang von Goethe

Wer die Armut erniedrigt, der erhöht das Unrecht.

Johann Heinrich Pestalozzi

Privilegien aller Art sind das Grab der Freiheit und Gerechtigkeit.

Johann Gottfried Seume

Aus Gefälligkeit werden weit mehr Schurken als aus schlechten Grundsätzen.

Seume, Johann Gottfried

Betrügen und betrogen werden, nichts ist gewöhnlicher auf Erden.

Johann Gottfried Seume

Ehrenvolle, tätige Gefahr ist besser als der ruhige Schlaf eines Sklaven.

Johann Gottfried Seume

Ein Glück für die Despoten, daß die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fühlt.

Johann Gottfried Seume

Herrschen ist Unsinn, aber regieren ist Weisheit. Man herrscht also, weil man nicht regieren kann.

Johann Gottfried Seume

Ob die Weiber soviel Vernunft haben als die Männer, mag ich nicht entscheiden, aber sie haben ganz gewiss nicht soviel Unvernunft.

Johann Gottfried Seume

Schmerz und Freude liegt in einer Schale; ihre Mischung ist der Menschen Los.

Johann Gottfried Seume

Wehe dem Lande, wo man nicht mehr singet!

Johann Gottfried Seume

Wenn ich von jemand höre, er sei fromm, so nehme ich mich sogleich sehr vor seiner Gottlosigkeit in acht.

Johann Gottfried Seume

Wo man singet, lass dich ruhig nieder,

Ohne Furcht, was man im Lande glaubt;

Wo man singet, wird kein Mensch beraubt;

Bösewichter haben keine Lieder.

Johann Gottfried Seume

Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.

Johann Wolfgang von Goethe

Der Mensch muß bei dem Glauben verharren, daß das Unbegreifliche begreiflich sei; er würde sonst nicht forschen.

Johann Wolfgang von Goethe

Die Ehe ist eine Institution zur Lähmung des Geschlechtstriebs.

Gottfried Benn
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