goethe johann wolfgang von

201 - 225 di 419 Sätzes goethe johann wolfgang von

Mir ist das All, ich bin mir selbst verloren,

der ich noch erst den Göttern Liebling war;

sie prüften mich, verliehen mir Pandoren,

so reich an Gütern, reicher an Gefahr;

sie drängten mich zum gabeseligen Munde,

sie trennen mich und richten mich zugrunde.

Johann Wolfgang von Goethe

Mißverständnisse und Trägheit machen vielleicht mehr Irrungen in der Welt als List und Bosheit.

Johann Wolfgang von Goethe

Mit dem Wissen wächst der Zweifel.

Johann Wolfgang von Goethe

Möge das Studium der griechischen und römischen Literatur immerfort die Basis der höhern Bildung bleiben!

Johann Wolfgang von Goethe

Nicht im Augenblicke steh ich still

bei so verstockten Sündern,

und wer nicht mit mir schreiten will,

soll meinen Schritt nicht hindern.

Johann Wolfgang von Goethe

Nichts erscheint jenen unredlich, die gewinnen.

Johann Wolfgang von Goethe

Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.

Johann Wolfgang von Goethe

Nie war Natur und ihr lebendiges Fließen

auf Tag und Nacht und Stunden angewiesen.

Sie bildet regelnd jegliche Gestalt,

und selbst im Großen ist es nicht Gewalt.

Johann Wolfgang von Goethe

Nur wer die Sehnsucht kennt, / Weiß, was ich leide.

Goethe, Johann Wolfgang von

Ovid liebt klassisch auch im Exil: Er sucht sein Unglück nicht in sich, sondern in seiner Entfernung von der Hauptstadt der Welt.

Johann Wolfgang von Goethe

Prächtig habt ihr gebaut. Du lieber Himmel! Wie treibt man,

nun er so königlich er wohnet, den Irrtum heraus?

Johann Wolfgang von Goethe

Prüfungen erwarte bis zuletzt.

Johann Wolfgang von Goethe

Rückkehr, die frohe, reicher Ernte gleichet sie,

wo scheidend herzlich stille Tränen wir gesät.

Johann Wolfgang von Goethe

Schönheit ist ein gar willkommener Gast.

Johann Wolfgang von Goethe

Seelenleiden zu heilen vermag der Verstand wenig, die Zeit viel, entschlossene Tugend alle.

Johann Wolfgang von Goethe

Sei gefühllos!
Ein leichtbewegtes Herz
ist ein elend Gut
auf der wankenden Erde.

Johann Wolfgang von Goethe

Selbst wer gebieten kann, muss überraschen.

Johann Wolfgang von Goethe

Selbstlob! Nur dem Neide stinkt's.

Wohlgeruch Freunden

und eignem Schmack!

Johann Wolfgang von Goethe

Sich alles gleichzumachen, ist ein großes Prinzip der Natur. Nur verschlingt die größere Kraft die andre

Johann Wolfgang von Goethe

Sie scheinen mir aus einem edlen Haus:

Sie sehen stolz und unzufrieden aus.

Johann Wolfgang von Goethe

So gib mir auch die Zeiten wieder, - Da ich noch

selbst im Werden War.

Johann Wolfgang von Goethe

So gib mir auch die Zeiten wieder,

da ich noch selbst im Werden war,

da sich ein Quell gedrängter Lieder

ununterbrochen neu gebar,

da Nebel mir die Welt verhüllten,

die Knospe Wunder noch versprach,

da ich die tausend Blumen brach,

die aller Täler reichlich füllten!

Ich hatte nichts und doch genug:

Den Drang nach Wahrheit und die Lust am Trug!

Gib ungebändigt jene Triebe,

das tiefe schmerzenvolle Glück,

des Hasses Kraft, die Macht der Liebe,

gib meine Jugend mir zurück!

Johann Wolfgang von Goethe

So schaffet Mannigfaltigkeit die höchste Lust.

Johann Wolfgang von Goethe

So überschlägt sich die Zeit wie ein Stein vom Berge herunter, und man weiß nicht, wo sie hinkommt und wo man ist.

Johann Wolfgang von Goethe

Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.

Johann Wolfgang von Goethe